Eigentlich sollte dieses Posting mit folgenden Worten beginnen: Unser Weblog zum Seminar war ein voller Erfolg. Am nächsten Dienstag wollen wir - das sind Yvonne, Thorsten und Ich - herausfinden, weshalb es vielleicht doch nicht so ganz geklappt hat.

Nach einem kurzen theoretischen Überblick über die Möglichkeiten zum Thema E-Learning werden wir uns einigen Beispielen für den erfolgreich(er)en Einsatz von Weblogs in der Lehre widmen. Danach wird es Zeit für eine Bestandsaufnahme: Was ist in den letzten Monaten auf dem Netzwerkmedium-Weblog passiert - und was nicht?

Dabei beleuchten einige Diskurse aus dem Blog (Anonymität/Neutralität/Kritik?), werfen einen kleinen Blick auf die Statistik und nominieren den erfolgreichsten Weblog-Beitrag (Trommelwirbel!). Mit Hilfe der Weblog-Evaluation, die ihr inzwischen hoffentlich alle beantwortet habt (aktueller Stand: erst 15 Teilnehmer!), wollen wir gemeinsam auf Spurensuche gehen und herausfinden, was man hätte besser machen können. Und natürlich freuen wir uns schon jetzt auf eure Kommentare.

Blogs statt Bikinibilder

Februar 7, 2008

Die Sitzung über “Virtuelle Communities” liegt zwar schon einige Woche zurück. Einige von Ihnen scheint das Thema “virtuelle Identität” jedoch nachhaltigu zu beschäftigen. Immerhin sind bereits zwei Seminararbeiten darüber bei mir angefragt. In der taz von heute steht ein Beitrag, der das Thema unter einer Fragestellung aufgreift, die vielleicht einigen bereits als antiquiert vorkommt: die Frage der Geschlechter-(Gender)-Konstruktion. Die Beobachtung, dass das Web 2.0 trotz aller Freiheiten von Frauen gerade eher nicht zum Aufbau einer emanzipierten Identität genutzt wird, finde ich schon bemerkenswert. Für das deutsche Web 2.0 (Blogs und Community-Angebote) kommen die Autorinnen zu dem Schluss:

“Für den Feminismus bietet das Internet derzeit die größten Chancen. (..) Deswegen ist es für die moderne feministische Sache zunächst wichtig, dass sich Frauen und Männer wieder austauschen über ihr Geschlechterverständnis, dass sie sich informieren, und auch Spaß an der Sache haben. Nirgends ist all das so einfach zu machen wie im Netz. Solange Frauen sich darauf konzentrieren, Niedlichbilder von sich hochzuladen, Jungs zu beeindrucken und über ihre Yogastunden zu schreiben, wird dabei allerdings nicht allzu viel herum kommen.”

Ein Hausarbeitsthema wäre es, den Thesen dieses Artikels einmal empirisch-analytisch nachzugehen. Ein Vergleich zwischen verschiedenen Kulturräumen wäre sicher sinnvoll: wird das Geschlecht auch im Web 2.0 kulturspezifische konstruiert?

(Da der taz-Beitrag möglichweise in einigen Tagen nicht mehr abrufbar sein wird, habe ich ihn in Studip in den Ordner zur Sitzung über “Virtuelle Communities” hochgeladen.)

Demokratie 2.0

Februar 4, 2008

…unter diesem Schlagwort werden wir euch am Dienstag in die politische Online-Kommunikation einführen. Was wird euch dabei erwarten? Welche Schwerpunkte werden gesetzt?

Zunächst wird es um die Fragen gehen: Was ist politische Online-Kommunikation? Was ist politische PR? Welche Entwicklungen können aufgezeigt werden? Welche Chancen gibt es, welche Probleme? Wie werden die Potentiale ausgenutzt?

Ausgehend von diesen Annahmen werden wir die politische Online-Kultur in den USA und in der Bundesrepublik anhand verschiedener Beispiele illustrieren und analysieren.

Der Wahlkampf um die US-Präsidentschaft ist aktuell in einer heißen Phase. Wir werden die Online-Präsenzen der Kandidaten unter die Lupe nehmen und aufzeigen, welche Netzwerke rund um die Kandidaten aufgestellt sind.

Die vergangenen Landtagswahlen in Hessen nehmen wir zum Anlass, um zu untersuchen, wie weit etwa Social Software auch in die politische PR Deutschlands Einzug gefunden hat und welche Probleme es möglicherweise noch gibt. Beispiele auf der lokalen und bundespolitischen Ebene werden folgen, so dass wir hoffen, im Nachhinein einige Vergleichsmomente zwischen Deutschland und den USA offen gelegt zu haben.

Sind euch weitere Fälle bekannt? Kennt ihr Beispiele eines sehr erfolgreichen Online-Wahlkampfes? Wie ist eure Meinung zu der Entwicklung in Deutschland?

Wir hoffen auf eine spannende und reichhaltige Diskussion.

Zum Einstieg empfehlen wir schon einmal folgende Links:

 

http://www.politio.de/wordpress/wp-content/uploads/2007/11/der-kandidat-ist-online.pdf (Diplomarbeit von Roland Gramling)

http://www.barackobama.com/

http://www.mittromney.com/

http://podcast.roland-koch.de/

http://www.die-zeit-ist-reif.de/ (Weblog der SPD-Spitzenkandidatin Andrea Ypsilanti)

 

Bis Morgen!

 

Georg, Katarina und Ole

Design-Abstimmung

Februar 1, 2008

Das Semester neigt sich zwar langsam dem Ende zu, aber ich möchte trotzdem die Chance nutzen und hiermit (ganz netzwerk-demokratisch) zur Abstimmung über ein neues Layout für das Netzwerkkommunikation-Blog aufrufen. Nachdem in diesem Beitrag schon einige Designs nominiert wurden, möchte ich euch jetzt um eure Stimme in den Kommentaren bitten.

Zur Wahl stehen:

1. Contempt

Contempt

2. Mistylook

3. Blix

Blix

4. Regulus

Regulus

5. Tarski

Tarski

6. Benevolence

Benevolence

7. Der Status Quo (das aktuelle Theme)

Achtung: Bitte lasst euch bei eurer Auswahl nicht vom Titelfoto lenken, denn das kann man später ändern. Wichtig sind Aufbau (Spalten, Navigationselemente) und Gestaltung (Farben, Hintergrund) , denn auf beides habe ich leider keinen Einfluss.

Teilt mir die Nummer eures Wunsch-Designs einfach in den Kommentaren mit.
(<— Bitte keine Mehrfachnennungen!)

Cyberscience

Januar 27, 2008

..ist nicht der Titel einer neuen Sci-Fi-Fernsehserie, sondern ein Begriff für die intensivierte Beziehung zwischen Wissenschaft und (Informations)Technologie. Auf letztere verlassen sich neben den mathematischen Disziplinen immer mehr auch die Geisteswissenschaften, was zu einem essentiellen Umbruch im akademischen Bereich führt.

So zumindest Michael Nentwich, Direktor des Instituts für Technikfolgen-Abschätzung an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.

Was diesen Wandel ausmacht, wie umwälzend er für die Wissenschaftsorganisation wirklich ist und wie die einzelnen Akteure im wissenschaftlichen Kommunikationsgefüge positioniert sind bzw. sein werden, werden wir am Dienstag vorstellen und anschließend mit euch besprechen.

Sarah, Max und Dimitar

Thema unserer letzten Seminarsitzung waren virtuelle Communities. Für lebhafte Diskussion sorgte die Frage, ob Onlinespiele tatsächlich zur sozialen Isolation führen. Oder entstehen vielleicht ganz neue Formen von sozialer Beziehung, z.B. durch die Anschlusskommunikation im “real life”?

Ein weiterer Streitpunkt: Muss man tatsächlich alle neue Web 2.0-Hypes (wie z.B. Twitter) ausprobieren, um sie wissenschaftlich einordnen zu können?

Wir freuen uns auf eure Kommentare - ich fang dann gleich mal an. :-)

Liebe Seminarteilnehmer,

am kommenden Dienstag werden wir die Kommunikation von Unternehmen betrachten. Wir werden der allgemeinen Frage nachgehen, was Unternehmenskommunikation heutzutage bedeutet. Außerdem halten wir für euch einen kleinen Theorieteil für euch bereit: Wir werden auf zwei Kommunikationstheorien eingehen und euch ebenfalls einen marketingorientierten Ansatz aufzeigen. Der Fokus liegt dabei vor allem auf der Verständigung, die durch die Kommunikation erreicht werden soll.

Vor allem aber wollen wir praxisnah referieren. Wir werden euch deshalb exemplarisch Beispiele geben, wie man Unternehmenskommunikation im Web 2.0 intern und extern betreiben kann.

Im Zuge der internen Unternehmenskommunikation werden wir Wikis und Weblogs betrachten. Dadurch sollen Mitarbeiter untereinander ein Netzwerk bilden und dieses aufbauen und ausweiten.

Im Bereich der externen Unternehmenskommunikation liegt der Fokus auf Corporate Blogs. Aber auch Video- und Podcasts kommen nicht zu kurz.

Wir wollen versuchen mit euch zusammen die angesprochene Theorie mit euch zusammen auf die entsprechenden Beispiele anzuwenden und im Anschluss darüber zu diskutieren.

Macht euch bitte Gedanken über Vor- und Nachteile, die mit der Kommunikation im Web 2.0 einhergehen. Dann können wir zusammen euer Handout komplettieren :-)

Ansonsten sei noch ein Verweis auf folgenden kurzen Text gegeben, der Grundlage unseres Referats sein wird.

Gerne dürft ihr uns natürlich schon vorab im Blog Fragen stellen, die Ihr beantwortet haben möchtet.

Bis Dienstag!
Bianca, Britta und Christine

Neues Design

Januar 15, 2008

Fabian B. hat mich darauf hingewiesen, dass unser Weblog die Autorennamen überhaupt nicht anzeigt, deshalb wurde es Zeit für einen kleinen Tapetenwechsel. Wie gefällt euch das neue Layout? Hat jemand einen besseren Vorschlag? Wir freuen uns auf eure Kommentare!

DJV Chef Michael Konken, im Seminar bereits des Öfteren als vehementer Nichtversteher des Onlinejournalismus zitiert zeigte sich auf der Podiumsdiskussion seines Verbandes zu selbigem Thema scheinbar erneut Lernresistent. Einen kurzen Nachklapp der Diskussion, wie auch schon ein von Vorfreude befeuertes Posting findet man bei Thomas Knüwer - neue Erkenntnisse aus der Podiumsdiskussion scheinbar weniger.

Wie auch im Seminar Drehte sich die Diskussion mit wechselnden Standpunkten um Anonymität, Qualität und journalistische Relevanz. Beruhigend, dass auch dort kein Stein der Weisen gefunden wurde.

Der DJV macht sich indessen seinen ganz eigenen Reim auf das Ergebnis der Diskusion. Wie so oft liegt die ‘Wahrheit’ wohl irgendwo dazwischen.

Neue Vergesellschaftung

Januar 12, 2008

Unseren Grundlagentext für die kommende Sitzung - “Networks as Personal Communities” von Barry Wellman - findet ihr hier als pdf-Datei. Genießt euer Wochenende und bis Dienstag!

Julia

EDIT: Hab den Link direkt eingefügt (Michael)